Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

Die aktuelle Lieferzeit beläuft sich auf ca. 22 - 26 Wochen. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, die Wartezeit zu reduzieren.

Die Kosten variieren stark je nach Immobilie. Die Konfiguration erfolgt immer individuell nach einem telefonischem Beratungsgespräch. Grob liegen die Kosten für ein SpeedPower-System zwischen 16.000 – 30.000 €.

 

Die Basis-Konfiguration beinhaltet unseren patentierten Schichtspeicher, ein FrischWasserModul, den SystemVerteiler inkl. Schlamm- und Mikroblasenabscheider, ein WärmeErzeugerModul, ein WärmeAbgabeModul und unser RegelungsSystem.

Die Montage und der Einbau vom SpeedPower-System sind im Preis nicht inbegriffen.

Der erste Schritt ist das Ausfüllen der Konzeptanfrage. Danach wird ein Termin zur telefonischen Beratung vereinbart. Das telefonische Beratungsgespräch dauert ca. 30 – 60 Minuten. Danach übersenden wir Ihnen ein individuelles Angebot, welches alle besprochenen Komponenten enthält. Nach Klärung der vor-Ort-Beschaffenheit und der Montageoptionen passen wir unser Angebot zur finalen Auftragsbestätigung an. Diese schafft die Basis für Ihre Bestellung.

Nach der finalen Bestellung setzten wir uns kurz vor Auslieferung mit Ihnen in Verbindung, um den optimalen Liefertermin gemeinsam zu definieren. In der Zwischenzeit stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Ja, nach bestätigter Anmeldung stellen wir Ihnen unsere Vorführanlage in Kaufbeuren gerne persönlich vor. Vorab bitten wir Sie unsere Konzeptanfrage auszufüllen und sich telefonisch beraten zu lassen. Zusätzlich können Sie sich auch am Online EnergieInfoTag vom SpeedPower System überzeugen lassen.

Aktuell ist eine Lieferung in der D-A-CH-Region möglich. Bitte beachten Sie, dass zum aktuellen Zeitpunkt unsere Montage- & Bedienungsanleitung, sowie das Bedien-Interface nur in deutschsprachicher Version zur Verfügung steht. 

Die erste Anzahlungsrechnung erfolgt direkt nach der Bestellung und beträgt 50% der Gesamtsumme des Auftragsvolumens.

Die zweite Anzahlungsrechnung erfolgt kurz vor der Auslieferung und beinhaltet die Restsumme.

Generell haben wir deutschlandweit Installationspartner. Wir informieren Sie gerne in einem Beratungsgespräch, ob es auch Partner in Ihrer Nähe gibt. Unser eigenes Montageteam betreut Sie gerne in einem Radius von einer Stunde Fahrtzeit um Kaufbeuren.

Mehr zum Einbau von SpeedPower erfahren Sie hier.

Servicefälle

Überprüfen Sie zuerst, ob die Wärmeabgabe freigegeben und das Wärmeabgabemodul nicht durch "Abschalten, wenn.." gesperrt ist. Außerdem sollte noch ausreichend Temperatur im Speicher vorhanden sein. Weitere Instruktionen finden Sie in der Bedienungsanleitung von SpeedPower in den Downloads.

Überprüfen Sie zuerst, ob das FrischWasserModul freigegeben ist. Außerdem sollte die Temperatur im Speicher ausreichend sein, diese sollte mindestens 7 °C mehr als die geforderte Brauchwassertemperatur haben. Weitere Instruktionen finden Sie in der Bedienungsanleitung von SpeedPower in den Downloads.

Prüfen Sie, ob der Wärmerzeuger und die Warmwasserbereitung freigegeben sind. Weitere Instruktionen finden Sie in der Bedienungsanleitung von SpeedPower in den Downloads.

Ja, eine Zirkulationsleitung mit Zirkulationspumpe kann in das SpeedPower System eingebunden werden. Die Beschaffung der notwendigen Komponenten hat bauseits zu erfolgen. Anweisungen zur Installation sind der SpeedPower Montageanleitung zu entnehmen.
Die Zirkulationspumpe kann über einen (Funk-)Taster oder über eine Zapferkennung aktiviert werden und ist dann für eine voreingestellte Laufzeit in Betrieb.

Produkte

Das SpeedPower System ist durch sein Baukastenprinzip erweiterbar, leicht umzurüsten und damit zukunftssicher. Die effiziente und zielgenaue Regelung der verbauten Komponenten in einem Gesamtsystem ist auf dem Markt einzigartig. Hybridanlagen sind dabei besonders interessant, da unsere übergeordnete Regelung den effizienten Betrieb von bis zu vier unterschiedlichen Wärmeerzeugern koordiniert.

Das SpeedPower System arbeitet mit einer übergeordneten Regelung, die die einzelnen Komponenten logisch verbindet und effizient steuert. Die Einzelkomponenten hingegen verfügen über keine eigene Regelung, das für den alleinigen Betrieb notwendig wäre.

Ja, das SpeedPower System ist gleichermaßen für Flächenheizung und Heizkörper geeignet. Das WärmeAbgabeModul versorgt Ihren Heizkreis mit der notwendigen Wärmeenergie. Durch die Regelung von Pumpendrehzahl und Mischerstellung hat das SpeedPower System die Vor- und Rücklauftemperaturen exakt im Griff.

Ja, durch den Einsatz von zwei WärmeAbgabeModulen können mit dem SpeedPower System Flächenheizung und Heizkörper unabhängig voneinander betrieben werden. Die jeweils notwendige Spreizung und Vorlauftemperatur werden durch die drehzahlgeregelte Pumpe und den Mischer bereitgestellt.

Ja, alte Heizkörper können unter Umständen weiter genutzt werden. Sind die Heizkörper in technisch gutem Zustand, großzügig dimensioniert und können somit mit moderaten Vorlauftemperaturen (40-50°C) betrieben werden, ist ein Austausch nicht notwendig. Jedoch können alte Heizkörper auch wahre Energiefresser sein. Ist ein Heizkörper zu klein dimensioniert oder seine Heizleistung durch Kalkablagerungen gedrosselt, muss dieser mit hohen Vorlauftemperaturen (55°C – 70°C) versorgt werden, um die Heizlast des Raumes zu decken. Das führt zu hohen Betriebskosten.

Bei der Entwicklung des SpeedPower Systems wurde der Fokus auf Ein- bis Zweifamilienhäuser gelegt. Durch individuelle Anpassungen und Erweiterungen sind jedoch auch kleinere Mehrfamilienhäuser bis ca. 6 Wohneinheiten möglich. 

E-Heat

Nein, der E-Heat ist derzeit nur als Teil des SpeedPower Systems und nicht als Standalone-Gerat verfügbar. Der E-Heat hat kein eigenes Steuergerät und ist somit nur in Kombination mit der Regelung des SpeedPower Systems funktionsfähig.

Nein. Wir fokussieren uns mit unserem Angebot auf die Wärmeversorgung Ihres Gebäudes und die dafür notwendigen Komponenten. PV-Anlagen gehören nicht zu unserem Sortiment.

Nein, der E-Heat kann derzeit nur in Kombination mit dem SpeedPower Heizsystem eingesetzt werden.

Mehr zu den vielen Vorteilen von SpeedPower erfahren Sie hier.

Mit einem Leistungsmesser unmittelbar vor dem Stromzähler erfasst der E-Heat den aktuellen Solarstrom-Überschuss. Dank seiner speziellen Regelung kann der E-Heat seine Wärmeleistung schnell anpassen, um möglichst viel Solarstrom zu nutzen. Gleichzeitig wird so sichergestellt, dass kein kostenpflichtiger Strom aus dem Stromnetz entnommen wird.

Zur Installation sind ein Heizungsbauer und ein Elektriker (zum Anschluss an Ihre PV-Anlage) notwendig. Jeder gute Heizungsbauer oder Elektriker ist in der Lage den E-Heat mit der ausführlichen Installationsanleitung einzubauen. In der Regel können Sie den Einbau also mit Ihren bisherigen Handwerkern problemlos bewerkstelligen. Falls Sie Unterstützung bei der Suche nach passenden Handwerkern benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Im Prinzip ja, doch Wärmepumpen sind meist gar nicht oder nicht schnell genug regelbar, und können überschüssigen Solarstrom deshalb kaum zielgerichtet auffangen. Sie werden dann zu großen Teilen trotzdem mit Netzstrom betrieben. Wärmepumpen sind auch deutlich teurer und aufwändiger in der Anschaffung und werden deshalb meist als primärer Wärmeerzeuger eingesetzt. Der E-Heat ist hingegen nur als zusätzlicher Wärmeerzeuger gedacht, der den primären Wärmeerzeuger stark entlastet.

Der E-Heat kann Temperaturen von 25 bis 75 °C liefern. Diese wird in Kombination mit SpeedPower vom Heizsystem vorgegeben. Dabei stellt die interne Regelung sicher, dass der E-Heat die Temperatur immer präzise hält und mit seinem optimalen Wirkungsgrad betrieben wird.

Nein. Wie bei allen Wärmeerzeugern ist es notwendig, dass der E-Heat mit aufbereitetem Heizungswasser nach VDI2035 "salzarm" betrieben wird, um Verkalkung, Verschlammung und Korrosion zu vermeiden.

Der E-Heat arbeitet nur mit überschüssigem PV-Strom, der in Ihrem Haus nicht anderweitig verbraucht werden kann. Damit der E-Heat also Sinn für Ihre Wärmeversorgung macht, muss Ihre PV-Anlage nach Abzug der vorgeschalteten Stromverbraucher wie Licht, Ofen, E-Auto, etc. ausreichend Stromüberschuss produzieren. 

Erfahrungsgemäß bedeutet das bei Einfamilienhäusern, dass die PV-Anlage mindestens 7 - 8 kWp haben sollte, damit der E-Heat substanziell zu Ihrer Wärmeerzeugung beitragen kann.

FrischWasserModul

Das FrischWasserModul bietet eine Schüttleistung von 30 Litern pro Minute. Damit können vier Duschen oder zwei Badewannen gleichzeitig betrieben oder gefüllt werden. Allein ein FrischWasserModul ist normalerweise in der Lage, das Warmwassersystem eines Mehrfamilienhauses mit bis zu sechs Wohneinheiten zu versorgen.

Das hängt vom Aufbau des jeweiligen Warmwassernetzes ab. Moderne, gut konstruierte Anlagen kommen oft ohne Zirkulationspumpe zurecht. Bei vielen bestehenden Systemen jedoch, ist der Einsatz einer Zirkulationspumpe sinnvoll. Diese sollte dann aber am besten bedarfsgerecht, beispielsweise über Funktaster, gesteuert werden.

In modernen Trinkwasseranlagen mit FrischWasserTechnik ist häufig eine Warmwassertemperatur von lediglich 45°C eingestellt. Dies ist i. d. R. völlig ausreichend, energiesparend und besonders bei Anlagen mit Wärmepumpen vorteilhaft.
​Ein Aufheizen auf über 60°C ist bei der FrischWasserTechnik nicht erforderlich.​

Das größte Problem bei der FrischWasserTechnik ist das Verkalken des Plattenwärmetauschers. Dies geschieht immer dann, wenn kein Warmwasser gezapft wird und der Wärmetauscher überhitzt.

Durch das Prinzip unserer patentierten BackFlow-Technik kühlt unser Wärmetauscher nach jedem Zapfvorgang ganz automatisch wieder ab, weil kaltes Speicherwasser in den Wärmetauscher strömt und das Warme aus dem Tauscher nach oben wegdrückt.

Das hängt von der Größe des Energiespeichers ab, aus dem das FrischWasserModul versorgt wird. Pro Person sollte bei Heizanlagen mit regelbaren Wärmeerzeugern pro Tag und Person ein Vorratsvolumen von ca. 50 Litern zur Verfügung stehen. Bei Anlagen mit Sonnenkollektoren, Solarzellen oder Scheitholzkesseln, sollten es mindestens 100 Liter pro Person sein. Je größer das Speichervolumen, desto größer die mögliche Warmwassermenge.

Das hängt in erster Linie von der Beschaffenheit und den Rohrlängen Ihres Warmwassernetztes ab. Üblicherweise steht warmes Wasser innerhalb weniger Sekunden bereit. Bei sehr langen Leitungen ist unter Umständen der Einsatz einer Zirkulationspumpe zu überdenken.

Das FrischWasserModul kann von jedem Heizungsfachmann angeschlossen und in Betrieb genommen werden. 

Wenn Sie möchten, kann auch eines unserer Montage-Teams die Installation bei Ihnen durchführen.

Ja, gerade für Wärmepumpenanlagen ist die Frischwassertechnik ein gewaltiger Pluspunkt.

Die meisten Wärmepumpenanlagen sind mit herkömmlichen Brauchwasserspeicher ausgestattet. Hohe Temperaturen zum Abtöten von Legionellen (siehe oben) sind für Wärmepumpen meist eine große Herausforderung. Hoher Stromverbrauch und starker Verschleiß sind die Folgen.

Die Frischwassertechnik löst das Legionellenproblem auf einen Schlag, der Stromverbrauch sinkt und die Lebenserwartung der Wärmepumpe wächst.

Anforderungen

Bei der Kombination einer Wärmepumpe mit unserem SpeedPower System gibt es ein paar Punkte zu beachten:

  • Die Wärmepumpe muss entweder durch einen potentialfreien Kontakt, 0 – 10 V oder MOD-Bus ein- und ausschaltbar sein
  • Außer zum Abtauen darf die Wärmepumpe nicht selbst starten
  • Die Wärmepumpe darf weder über eine eigene Rücklaufanhebung, eine hydraulische Weiche, noch über automatisch wirkende Absperr-/Umschalt- oder durchflussmindernde Einrichtungen verfügen
  • Der maximale Abgabevolumenstrom („Senke“) der Wärmepumpe darf 40 l/min nicht überschreiten
  • Die Leistung der Wärmepumpe darf ausschließlich durch das SpeedPower System dynamisch verändert werden
  • Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen im Monoblocksystem, muss die Wärmepumpe mit einem eigenständig wirkendem Einfrierschutz der Verbindungsleitungen zwischen der außenliegenden Wärmepumpe und dem Heizraum ausgestattet sein. Die Heizeinrichtung muss von der Gesamtstromaufnahmemessung zur Ermittlung des Echtzeit-COPs erfasst werden

Gerne kümmern wir uns auch um die Kommunikation mit Ihrem Wärmepumpenhersteller, um eine reibungslose Schnittstellenkoordination zu gewährleisten. Natürlich unterstützen wir Sie auch bei der Suche nach der geeigneten Wärmepumpe für Ihr Vorhaben.

Unsere Standardspeicher 800 l/900 l/1000 l sind in der Regel bei einem Einfamilienhaus bis 5 Personen ausreichend und je nach Gesamtwärmebedarf und Wärmeerzeuger gestaffelt. Bitte planen Sie zusätzlich zur Höhe inkl. Dämmung ca. 5 cm Spielraum ein. Sonderlösungen sind natürlich jederzeit möglich.

Die variable elektrische Eingangsleitung des E-Heat liegt bei 0,6 – 9 kW. Ab einer Überschussleistung von 600 Watt schaltet sich der E-Heat ein und wandelt Ihren Strom in Wärme um. Dabei moduliert der E-Heat in Abhängigkeit Ihrer PV-Überschussleistung bis maximal 9000 Watt.

Damit der E-Heat die Mindestschwelle von 600 Watt erreicht, sind erfahrungsgemäß mindestens 7 – 8 kWp notwendig. Bei einer Standard PV Anlage bedeutet das ca. 35 qm Kollektorfläche.

Für kleine Heizungskeller gibt es auch Sonderspeicher ab ca. 600 Liter. Individuelle Lösungen sind kein Problem, jedoch verlängert sich die Lieferzeit.

Förderung

Ja, das SpeedPower System ist förderfähig. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM – Anlagen zur Wärmeerzeugung und Heizungsoptimierung) liegen die Fördersätze zwischen 15 % und 70 %. Bitte beachten Sie die aktuellen Rahmenbedienungen der Fördermaßnahmen.

Neben der Förderung für Anlagen zur Wärmeerzeugung, in welcher die SpeedPower Anlage als Umfeldmaßnahme mit gefördert wird, gibt es noch die Heizungsoptimierung. Mit dieser Förderung lassen sich die Komponenten auch ohne neuen Wärmeerzeuger fördern. Sie können Ihre Heizungsanlage mit fossilem Wärmeerzeuger weiterbetreiben und mit der SpeedPower Technik optimieren.

Nein, die Einbindung eines Energieberaters für die Förderung von Einzelmaßnahmen Heizungstechnik und -optimierung ist optional. Es wird allerdings zwingend eine Fachunternehmererklärung und ein hydraulischer Abgleich benötigt. Diese Unterlagen werden in der Regel vom ausführenden Heizungsinstallateur zur Verfügung gestellt.

Wenn kein Energieberater in das Vorhaben eingebunden ist, muss der Antrag vom Antragsteller selbst eingereicht werden. Der Antrag muss nach Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages je nach Förderprogramm beim BAFA (Heizungsoptimierung) oder bei der KfW (Anlagen zur Wärmeerzeugung) gestellt werden. Nach der Durchführung müssen alle geforderten Nachweise im jeweiligen Portal hochgeladen werden. Eine Übergangsregelung der Antragstellung ist bis zum 31.08.2024 gültig.

Ja, wird die Maßnahme nicht durch ein Fachunternehmen durchgeführt (Eigenleistung), werden nur die direkt mit der energetischen Sanierungsmaßnahme verbundenen Ausgaben für Material gefördert, wenn ein Energieeffizienz-Experte oder ein Fachunternehmer die fachgerechte Durchführung und die korrekte Angabe der Ausgaben für Material mit dem Verwendungsnachweis bestätigt.

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